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  • Osterspaziergang in Coronazeiten

    Osterspaziergang in Coronazeiten

    eine Wanderung rund um Bauerbach mit vielen Blicken auf unser schönes Dorf Bauerbach

    Beginnen wir unsere Wanderung am Wendeplatz in der Str. Am Wäldchen, mit einem Blick über Bauerbach ins Amöneburger Becken mit seinem imposanten Basaltkegel.

    Wir gehen bergauf durch die Streuobstwiese in den Wald.

    Hier gibt es 2 Möglichkeiten weiterzugehen.

    1. Wir folgen dem befestigten Waldweg und wandern hoch bis zur Grillhütte und dort nach links bis wir linksseitig wieder den Wald verlassen. Hier blicken wir ein zweites Mal auf BB, wenn wir den Marktweg ca. 10 m talwärts gehen bis zur Ruhebank.
    2. Sofort nach Eintritt in den Wald wandern wir links innerhalb des Waldes entlang des Waldrandes bis zum Bildstock. Gerade aus wandern wir entlang dem Waldrand bis rechts der Trampelpfad in den Wald führt (geradeaus ist zur Zeit leider schwierig zu gehen). Ist der befestigte Waldweg erreicht biegen wir links ab und gehen bis zum Marktweg. Gehen wir wie unter 1 beschrieben 10 m auf dem Marktweg talwärts dann eröffnet sich ein weiterer Blick auf Bauerbach.

     

    Danach gehen wir wieder zurück auf den Waldweg und wandern bis zum Rückhaltebecken, von da aus nach links bis zur „alten Kirchhainer Straße“ (Wegbelag ist asphaltiert). Dort biegen wir links ab und verlassen den Wald in dem wir bis zur Zufahrtsstraße nach Bauerbach, diese überqueren und geradeaus über den Höhenweg wandern.

    Lassen wir den Blick nach links schweifen auf diesem Teilstück des Weges, dann haben wir einen wunderbaren Blick auf das „alte Dorf“.

    Vor der Hecke biegen wir rechtwinklig ab und wandern auf dem Grasweg nach unten bis zur Kläranlage, wo wir ca. 10 m nach rechts gehen und dann wieder nach links.

    Auf dem Grasweg geht es bergauf und bergab bis wir am Verbindungsweg zwischen Bauerbach und Großseelheim angekommen sind. Von dort wandern wir ca. 30 m talwärts und biegen, dann scharf links in den Feldweg ein, der zum Wald führt.

    Auf halber Strecke besteht die Möglichkeit nach links abzubiegen um auf den befestigten Weg zu kommen der in den Wald führt.

    Waagemutige können auch bis zum Wald wandern und dort auf den im Wald verlaufenden Weg entlang zu wandern, an dessen Ende sie nach links abbiegen und nun auch auf dem befestigten Waldweg angelangt sind.

    Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir den linksseitigen Abzweig des Weges, dem nun geraden Weg folgen wir bis rechtsseitig (als Orientierung hier ist eine lichte Stelle im Wald) ein Trampelpfad sichtbar ist. Diesem Pfad folgen wir nun und verlassen den Wald wieder in dem wir am Ende des Heidewegs ankommen. Wandern wir dem Heideweg entlang dann ergeben sich immer wieder verschiedene Blicke auf Bauerbach und sein Neubaugebiet.

    Mit diesen letzten Blicken auf Bauerbach möchte ich diese Wanderung beenden und wünsche Ihnen ein schönes Osterfest.

     

     

  • In Gedenken an Heinrich Nahrgang

    In Gedenken an Heinrich Nahrgang

    In Gedenken an unser langjähriges Mitglied Heinrich Nahrgang , der am 31.12.2019 verstorben ist.

    Heinrich hat mir,  bei unserem  letzten Besuch, anlässlich seines 90. Geburtstages, Auszüge aus der 1. Schröcker Chronik und der „Neuen Schröcker Chronik“ zur Verfügung gestellt.

    Chronologisch betrachtet geht daraus hervor welche wechselhafte Geschichte die SPD im Ortsverein in Schröck hatte, bis zu seiner Fusion mit dem OV-Bauerbach im Januar 2009.

    • Am 5.04.1946 gründet der Neubürger Ernst Knobl den SPD-Ortsverein. Dem Verein gehörten 20 Mitglieder an.
    • Weggang des Genossen Knobl dadurch erlöscht der Ortsverein wieder
    • Neugründung durch Ernst Schröder 1972, er war lange Jahre Mitglied in der Stadtverordnetenversammlung; wurde für sein politisches und bürgerschaftliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
    • bis 1973 leitet er den Verein
    • danach übernahm für Hans Sperveslage den Vorsitz
    • dieser übergab am 06.07.1974 den Vorsitz an Heinrich Nahrgang, damals zählte der Verein 32 Mitglieder
    • bei der Kommunalwahl 1977 gelang es der SPD in der CDU-Hochburg Schröck erstmals die 30-Prozent-Grenze zu überschreiten
    • von 1978 bis 1985 übernahm Rainer Friebertshäuser die Führung des Ortsvereins
    • Heidelore Rinze, sie war nach Schröck zugezogen, leitete von 1986 bis 1988 den Schröcker Ortsverein
    • bis 1990 war der Student Henning Dörner der SPD-Chef
    • ab 1993 führte Uwe Heuser die Partei
    • nach dessen Rücktritt im Jahre 2000 übernahm erneut Heinrich Nahrgang den Vorsitz in der Schröcker SPD
    • im Jahre 2008 erfuhr Heinrich Nahrgang für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der SPD eine besondere Ehrung durch die Partei
    • bei der Landtagswahl 2008 war die SPD erstmals in Schröck die stärkste Partei
    • immer weniger Mitglieder und Aktive im OV bedingten im Januar 2009 eine Fusionierung mit dem OV- Bauerbach unter dem Titel SPD-OV Bauerbach-Schröck.
    • seitdem bilden Renate Hilberg und Beate Abé ein Vorstandsteam

    Im Jahre 2018 ehrte Handan Özgüven, im Beisein der Vorsitzenden des OV Bauerbach-Schröck Renate Hilberg und Beate Abé, Heinrich Nahrgang für seine 70 jährige Mitgliedschaft in der SPD.

    Wir, Renate Hilberg und Beate Abé denken gerne an die lebhaften Gespräche und Geschichten, die uns Heinrich erzählt hat, bei unseren jährlichen Besuchen anlässlich seines Geburtstages.

  • Pressemitteilung Landrätin Kirsten Fründt

    Pressemitteilung Landrätin Kirsten Fründt

    SPD Marburg-Biedenkopf freut sich mit Landrätin Kirsten Fründt über die klare Bestätigung ihrer Arbeit

    Mit großer Freude hat der Vorstand der SPD Marburg-Biedenkopf die Ergebnisse des vergangenen Wahlsonntags zur Kenntnis genommen. Bei der Direktwahl zur Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf wurde die SPD-Kandidatin Kirsten Fründt mit einem hervorragenden Ergebnis wiedergewählt.

    „Wir sind begeistert von diesem klaren Wählerinnen- und Wählervotum und der eindeutigen Bestätigung, dass Kirsten Fründt und die SPD-geführte Koalition hervorragende Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises leisten,“ freute sich Sören Bartol und gratulierte der alten und neuen Landrätin aufs Herzlichste zu ihrem Erfolg.

    Bei der Analyse der Ergebnisse zeigte sich der gesamte Vorstand erfreut über die breite Unterstützung, die die Landrätin in den Kommunen im Kreis erfahren hat. „Es ist schön zu sehen, wie wir mit den richtigen Inhalten und der richtigen Kandidatin einen so klaren Erfolg erzielt haben. Ihr Wahlkampfslogan „Genau die Richtige“ konnte treffender nicht gewählt sein. Die Deutlichkeit des Ergebnisses und den Sieg im ersten Wahlgang hatte sicherlich nicht jeder erwartet. Das sowohl im Landkreis als auch in der Universitätsstadt Marburg überwältigende Ergebnis gibt uns Auftrieb für die weitere Arbeit im Landkreis Marburg-Biedenkopf,“ sagte Sören Bartol während der Sitzung.

    Die stellvertretende Vorsitzende Inge Dörr ergänzte: „Die für Direktwahlen übliche Wahlbeteiligung ist kein Grund zur Freude, jedoch ist das gute Ergebnis der SPD dem engagierten Wahlkampf der Genossinnen und Genossen im Landkreis Marburg-Biedenkopf und einer überall präsenten und bekannten, inhaltlich stark aufgestellten Landrätin Kirsten Fründt zu verdanken.“

    Kirsten Fründt hatte mit ihrem Landkreis-Dialog weit vor dem Wahltermin im ganzen Landkreis allen interessierten Bürger*innen ein Angebot gemacht, ihre Vorschläge einzubringen, von denen viele mit in ihr Wahlprogramm aufgenommen wurden. „Die Resonanz darauf ist sehr positiv“, so Sören Bartol abschließend.

  • Ortsbeiratssitzung 24.06.2019

    Ortsbeiratssitzung 24.06.2019

    Ortsbeiratssitzung am Montag, 24.06.2019 im kleinen Saal des Bürgerhauses.

  • Boulen – ein Geschicklichkeitsspiel und Präzisionssport

    Boulen – ein Geschicklichkeitsspiel und Präzisionssport

    Wer möchte seine Geschicklichkeit fördern und im Team unter Beweis stellen?

    Boule spielen auf dem Mehrgenerationenplatz.

    Fühlen Sie sich angesprochen und möchten mal was Neues probieren, dann melden Sie sich bitte unter 015735506031 (B. Abé) zwecks Terminabsprache.

  • Klare Erwartungen an Konsequenzen der Bundes-SPD in Folge der Europawahl

    Klare Erwartungen an Konsequenzen der Bundes-SPD in Folge der Europawahl

    Das Abschneiden der SPD bei der Europawahl und bei den vergangenen Wahlen rüttelt am Fundament der Arbeit der Genossinnen und Genossen vor Ort. Die SPD hat sich geschlossen in Marburg-Biedenkopf der Europawahl gestellt und doch auf verlorenem Posten gekämpft. Wie bereits bei der Landtagswahl im vergangenen Jahr fehlte uns vor Ort der Rückenwind aus Berlin. Dies können wir so nicht weiter akzeptieren.

    Wir begrüßen die bisherigen Schritte zu einer inhaltlichen Erneuerung, finden aber ebenso, dass die Bundestagsfraktion wie auch der Parteivorstand weitere Schritte bis zum regulären Bundesparteitag unternehmen müssen. Dazu gehört für uns die Trennung von Fraktions- und Parteivorsitz in Personalunion. Entweder muss die Bundestagsfraktion diesen Weg bereits in der Sitzung kommende Woche gehen oder aber es muss bis zum kommenden Bundesparteitag die Frage um den Parteivorsitz neu diskutiert werden. Ebenso muss der Union klar gemacht werden, dass wir bei den Themen Grundrente, Sozialstaatserneuerung und dem Klimaschutzgesetz klare Vorgaben machen und die entscheidenden Prüfsteine aus dem Koalitionsvertrag bis zum Bundesparteitag umgesetzt werden müssen. Es kann nicht sein, dass die Union weiter blockiert und verschleppt. Die Mitglieder der SPD haben dieser Koalition nur unter der Prämisse zugestimmt, dass die vereinbarten Inhalte umgesetzt werden. Hier erwarten wir von der Union nun eine klare Umsetzung der weiteren Ziele des Koalitionsvertrages.

    Wir beauftragen unseren Unterbezirksvorsitzenden Sören Bartol, der zugleich stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion ist, mit seinem Einfluss und seiner Kraft in Berlin seinen Beitrag zu leisten, die Spitze der Bundes-SPD zukunftsfähig zu machen.

    https://www.spd-marburg-biedenkopf.de/2019/05/31/klare-erwartungen-an-konsequenzen-der-bundes-spd-in-folge-der-europawahl/

  • AfD Wahlveranstaltung Information 1

    AfD Wahlveranstaltung Information 1

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    mehrere Bauerbacher Bürger haben kürzlich per Mail darüber informiert, dass die AfD am 18.05.2019 ab 18.30 Uhr  das Bürgerhaus Bauerbach für eine AfD Wahlveranstaltung mit Alexander Gauland angemietet hat. In diesem Zusammenhang übten sie scharfe Kritik an Ortsvorsteher Lothar Böttner, der die Genehmigung für die Anmietung in einer einsamen Entscheidung erteilt hat,  ohne darüber die Ortsbeiratsmitglieder zu informieren, geschweige denn deren Bedenken oder gar Zustimmung zu erfragen. Auch riefen sie dazu auf, sich beim Ortsvorsteher über die Veranstaltung zu informieren und Besorgnis und Kritik zu äußern.

    Uns als SPD Bauerbach ist es daher ein Anliegen, die Bürger/innen auf diesem Weg über die Veranstaltung zu informieren und unsere großen Bedenken, die wir gerne bereits vor der erteilten Genehmigung mit Herrn Böttner oder im Ortsbeirat besprochen hätten, mitzuteilen.

    Inzwischen formiert sich in Marburg der Protest gegen die AfD Veranstaltung. Mehrere unterschiedliche Gruppierungen werden hier in Bauerbach am 18. Mai erscheinen und protestieren. Im Gegenzug wird  regional und überregional eine unüberschaubare Zahl an AfD Sympathisanten, vermutlich auch aus dem rechtsextremen Milieu, anreisen. Das Aufeinandertreffen der unterschiedlichsten Gruppen muss von einem Polizeiaufgebot abgesichert und in Schach gehalten werden.

    Die überwiegend positive Resonanz auf das Schreiben, in dem sie die Bevölkerung auf die Veranstaltung überhaupt erst hinwiesen, war vielfältig. Viele Mitbürger/innen waren überrascht, vom  AfD Event zu erfahren und  äußerten ebenfalls sehr große Sorgen im Hinblick auf die Veranstaltung und Befremden über deren Genehmigung.

    Wir haben diese Reaktionen eigentlich auch von unseren Kolleginnen und Kollegen im Ortsbeirat erwartet. Die CDU Fraktion um Kollege Böttner hat sich bislang nicht öffentlich geäußert.

    Wir finden es nicht richtig, dass wir als Ortsbeirat nicht vorab informiert und mit der Genehmigung vor bereits vollendete Tatsachen gestellt wurden. Aber das scheint einige Mitglieder im Ortsbeirat überhaupt nicht zu stören. Keinerlei Kritik wurde bisher laut, dass solche gravierenden Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg gefällt werden.

    Liebe Mitbürger/innen, wir hoffen, dass sich der Ortsvorsteher bald selbst im Hinblick auf seine Gründe, der AfD hier eine Bühne zu bieten, erklärt. Ansonsten werden wir, sobald wir Näheres zu der Veranstaltung erfahren, weiterhin dazu  informieren.  

    SPD Bauerbach

     

  • Baulandausweisung – Ortsbeiratssitzung vom 08.09.2016

    Baulandausweisung – Ortsbeiratssitzung vom 08.09.2016

     Gespräch mit Hr. Kulle in der Ortsbeiratssitzung am 08.09.2016 bezüglich

                                    einer möglichen Baulandausweisung in Bauerbach.

                                                        Zusammenfassung

     

    Die anwesenden Ortsbeirätinnen/Ortsbeiräte, sowie die anwesenden Bürgerinnen/Bürger sprachen sich zu Beginn der Diskussion für einen offenen und ehrlichen Umgang/Austausch mit diesem Thema aus.

    Mehrheitlich wurde ein Neubaugebiet für Ein- und Zweifamilienhäusern gewünscht, die Möglichkeit zum generationsübergreifenden Wohnen und für Familien finanzierbare Grundstücke. Große, kommerziell genutzte, Mietobjekte wurden von den Anwesenden abgelehnt. Das Bauland soll nicht zum „Spekulationsobjekt“ für Immobilienfirmen werden!

    Ortsbeirat und Gäste bedauerten, dass die freien Baugrundstücke im Ort, oft aus familiären Gründen, nicht zur Verfügung stehen, obwohl es ausreichend Interessenten gibt.

    Hr. Kulle, (Leiter des Fachdienstes 61, Stadtplanung) informierte wie folgt zu der bestehenden Problematik :

    Die Stadt Marburg hält an ihrem Handlungsleitsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ fest.

    Das bedeutet:

    Parallel zur Ausweisung von Bauland soll, durch gezielte Fördermittel, Leerständen im Dorfkern entgegengewirkt werden. Hauseigentümer können sich bezüglich der Renovierung/dem Ausbau von Altbauten/landwirtschaftlichen Gebäuden beraten lassen und über IKEK Fördergelder beantragen.

    IKEK erfüllt in diesem Prozess also eine wichtige Funktion:

    Die Stadt erhält Fördergelder, die sie in den Ortsteilen gezielt einsetzen kann, da sie über die IKEK-Gruppen erfährt wo, und in welchem Umfang,  Handlungsbedarf besteht.

     

    Die Ausweisung von Bauland soll „bedarfsorientiert“ sein:

    Der Begriff des „Siedlungsschwerpunktes“ wird in der Stadtplanung nicht mehr verwendet. Er diente früher als Rechtfertigung für die Ausweisung großer Baugebiete.

    Heute gilt:

    Arrondierung kleiner Areale mit 8 bis 10 Bauplätzen (400-500qm/Bauplatz).

    Zügiges Bauen unter Einhaltung von Fristen mit dem Ziel:

    Keine jahrelange Belästigung der Anwohner durch Baulärm und Schmutz.

    Kosten neutrales Bauen für die Stadt.

    Vorteil für Einheimische.

     

    Hr. Kulle empfiehlt bei einer Bebauung einen „Wohnungsmix“ aus Wohneigentum und Mietwohnungen, um flexibler auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren zu können.

     

    Die Stadt Marburg plant die Ausweisung von zirka 225 Bauplätzen für alle 15 Ortsteile bis 2020.

    Demnach entfielen 14-15 Bauplätze auf Bauerbach.

     

    Der Grundstückswert (Preis/qm) beträgt seit dem 01.01.2016 in Bauerbach 140€ und ist, im Vergleich zu anderen Ortsteilen, recht hoch.

     

    Voraussetzungen für die Ausweisung von Bauland:

    Der Landschaftsplan:

    Weist landwirtschaftlich genutzte Flächen und für den Naturschutz wichtige Areale aus, auf denen nicht gebaut werden darf.

     

    Der Bebauungsplan:

    Wird vom Stadtparlament beschlossen. Es kann 1-2 Jahre dauern bis ein Satzungsbeschluss gefasst wird.

    Der Ortsbeirat wählt in der Vorbereitungsphase das „potentielle“ Baugebiet (unter Berücksichtigung des Landschaftsplans) aus,  nimmt Kontakt zu den Eigentümern auf und koordiniert die Gespräche mit den Eigentümern. Stellt den Kontakt zwischen den Eigentümern und der Stadt her.

    Erst wenn ausreichend Bauland, unter Berücksichtigung der oben genannten Richtlinien, angeboten wird kann die Stadt aktiv werden.

     

    Erschließung eines Baugebietes:

    Die Erschließung eines Baugebietes erfolgt heute durch eine Erschließungsgesellschaft/Träger, nicht mehr ausschließlich durch die Stadt.

    Die Größe des Baugebietes ergibt sich aus den angebotenen Grundstücken, es sollte eine ausreichend große und zusammenhängende Fläche sein.

    Steht diese zur Verfügung wird Kontakt zu einer Erschließungsgesellschaft aufgenommen

    (Vertrag zwischen Stadt und Träger).

    Die Erschließungskosten haben Einfluss auf den Grundstückswert. Er kann niedriger ausfallen, als geplant.

    Der Ortsbeirat ist an der Auswahl des Trägers beteiligt, hat ein Mitspracherecht bei der Erschließung.

     

    Text: Heidemarie Häde
  • Dorfgemeinschaft – Ehrenamt und soziales Engagement

    Dorfgemeinschaft – Ehrenamt und soziales Engagement

    Entwurf Bürgercafé

    Nach dem es der Wunsch der Ortsbeiratsmitglieder und verschiedener Vereine ist, den ehemaligen Kassenraum der Volksbank im Bürgerhaus als multifunktional zu nutzenden Raum umzubauen, ergeben sich neue Chancen auch für die soziale Dorfgemeinschaft in Bauerbach.
    Ideen und Wünsche der Bürger können diesbezüglich formuliert und hoffentlich durch einen Konsens verwirklicht werden.
    Im Rahmen der Teilnahme an IKEK (Entwicklung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes) ergab sich für Bauerbach u. a. die Aufgabe soziale Kontakte aufzubauen über einen Dorftreff/Dorfcafe in einer zentralen Örtlichkeit. Dort sollte ein Ort der Kommunikation und Vernetzung entstehen, ein Angebot von Kaffee und Kuchen oder ein kleiner Verkauf möglich sein(Wünsche aus der Bevölkerung).
    Wie all die anderen Marburger Stadtteile hat auch Bauerbach die Aufgabe den demographischen Wandel im Kontext mit allen Altersgruppen, Familien, Alleinlebenden, Studenten usw. zu gestalten,
    z. B. durch nutzerorientierte Angebote, Möglichkeiten des Informationsaustausches und der Kommunikation, auch über die modernen Medien.
    Dazu müssen zukunftsfähige Strukturen geschaffen werden.
    Verschiedene Schritte in diese Richtung sind schon erfolgt, u. a. mit dem Angebot des Bauerbacher Bürgertreffs BBT, der am 17.03.2010 zum ersten Mal stattfand. Über 25 interessierte Bauerbacher Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung zum ersten Treffen gefolgt. Bisher fanden 35 Treffen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Mit der Möglichkeit auch den multifunktional nutzbaren Raum im Bürgerhaus zukünftig nutzen zu können, hat sich ein langgehegter Wunsch von den Teilnehmern und den Anbietern Dr. Hartmut Jungclas und Beate Abé erfüllt.

    Gerne würden wir unsere Arbeit auf weitere „Schultern“ verteilen und somit ausbau- und zukunftsfähig machen.
    Deshalb fordere ich alle interessierten und engagierten Bauerbacher Bürgerinnen und Bürger auf ihre Ideen und ihr Engagement zur Gestaltung der sozialen Dorfgemeinschaft in Bauerbach einzubringen!
    Vielleicht bekommt dadurch auch Bauerbach sein Dorfcafe oder einen Dorftreff.